Taekwondo

Entdecke was du schon immer über Taekwondo wissen wolltest.

Selbstbeherrschung schafft Selbstbewusstsein, das auch im täglichen Leben die Freiheit zu überlegtem Handeln gibt. Wer seiner selbst sicher ist, kennt keine Panik und neigt demzufolge nicht zu Kurzschlusshandlungen mit all ihren höchst problematischen Folgeerscheinungen.

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Was ist Taekwondo?

“Um das Unmögliche bis auf einen gewissen Grad möglich zu machen, muss sich der Mensch nur keck mit rastlosem Streben an das scheinbar Unmögliche machen.” Das hat kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe geschrieben.
Das diese Aufforderung zur Selbstvollendung des Menschen sich nicht in leeren Worten erschöpft, wird einem selten so deutlich wie beim Erleben des asiatischen Sportes Taekwondo vor Augen geführt. Man ist fasziniert von der stark wechselnden Dynamik und ruhigem Abwägen gefolgt von blitzschnellen Angriffen, und man bewundert die unmöglich erscheinende Körperkontrolle, wenn ein explosionsartig geführter Schlag zwei Zentimeter vor dem Gegner abgestoppt wird. Die zur Regel erhobene Selbstbeherrschung in einem an sich durchaus gefährlichen Sport ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass gewaltloser Kampfsport möglich ist. (Karl-Heinz Marx)

Kunstform und Sport

Taekwondo ist ein traditioneller koreanischer Kampfsport und zugleich eine moderne olympische Disziplin, seit Anfang 2015 auch paralympische Disziplin.

Das moderne Taekwondo-Training ist häufig eher sportlich orientiert. Das heißt, dass dem Wettkampf eine große Bedeutung zukommt. Diese Orientierung wird häufig kritisiert, da man glaubt, dass dadurch die Vermittlung effektiver Selbstverteidigungstechniken, die durchaus zum Taekwondo gehören, eingeschränkt wird und das traditionelle Taekwondo verwässert.

Dementsprechend groß ist die Bandbreite des Taekwondo: Sie reicht von der Kampfkunst mit tiefen Wurzeln in der asiatiischen Philosophie bis zum dynamischen, modernen Wettkampfsport. Der koreanische Nationalsport wird heute weltweit betrieben und wird bundesweit in der DTU, Deutschen Taekwondo Union e.V. organisiert.

Taekwondo
Jürgen Knees

Kampfkunst ohne Altersbeschänkung

…von 8 bis 80 Jahre.

Durch seine Vielseitigkeit ist Taekwondo für Menschen jeden Alters und mit den unterschiedlichsten Ambitionen attraktiv. Ob nun Turniermedaillen im Mittelpunkt stehen, ob Fitness und Körpergefühl verbessert werden sollen, oder Selbstbewusstsein und Selbstdisziplin gestärkt – das Taekwondo-Training hält für jeden etwas bereit.

Begrifflichkeit 

Taekwondo (auch Tae-Kwon-Do oder Taekwon-Do) ist ein koreanischer Kampfsport. Die drei Silben des Namens stehen für Fußtechnik (Tae), Handtechnik (Kwon) und Weg (Do). Damit sind zugleich die wichtigsten Grundbegriffe des Taekwondo genannt: "Fuß" und "Faust" stehen für die Techniken: Kicks in allen Variationen, in Bauch oder Kopfhöhe, gedreht, gesprungen, doppelt oder dreifach und Fausttechniken, vor allem Fauststöße zum Angriff und Blocks zur Verteidigung. "Weg" hingegen beschreibt die persönliche Entwicklung, die jeder durchläuft, der Taekwondo ernsthaft betreibt: Vom Weißgurt zum Schwarzgurt, vom Schüler zum Meister. Dabei geht es um viel mehr, als um sportliche Fortschritte. Wird Taekwondo richtig gelehrt und erlernt, wird es zur Charakterschule. Geduld, Respekt vor dem Gegenüber, Erkennen der eigenen Schwächen und Stärken, Selbstdisziplin sind nur einige Aspekte, mit denen sich der Sportler im Training auseinandersetzen muss.

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